
Japanischer Terrier
FCI-Gruppe
3• FCI 259
Größe
Klein
Herkunftsland
JP
Höhe
30-33 cm
Gewicht
4-5 kg
Lebenserwartung
12-14 Jahre
Temperament
Überblick
Japanischer Terrier, auch bekannt als Nihon Teria, ist eine faszinierende Rasse mit einer reichen Geschichte, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht. Sie entstand durch die Kreuzung von kurzhaarigen Foxterriern, die mit holländischen Seefahrern nach Japan kamen, mit kleinen einheimischen Jagdhunden und einheimischen Rassen. Das Ergebnis dieser Verpaarungen war eine elegante und schlanke Rasse, die schnell als Begleithund in Hafenstädten wie Kobe und Yokohama populär wurde.
Im Jahr 1930 wurde die Rasse offiziell vom Japanischen Hundeverband anerkannt, was zu ihrer Entwicklung und Stabilisierung des modernen Typs beitrug. Der Japanische Terrier zeichnet sich durch lebhaften Temperament aus, ist intelligent, kann jedoch in Gegenwart von Fremden eine gewisse Schüchternheit zeigen. Er liebt die Gesellschaft von Menschen und anderen Hunden, kann jedoch manchmal eifersüchtig auf die Aufmerksamkeit seines Besitzers sein.
Es ist ein Hund, der gerne an Spielen teilnimmt und auch ruhige Momente der Entspannung in enger Verbindung mit dem Menschen schätzt. Dank seiner ausgezeichneten Körperproportionen und seiner kleinen Größe – die Schulterhöhe beträgt 30-33 cm – ist er ein idealer Begleiter sowohl in einer Wohnung als auch in einem Haus mit Garten.
Sein kurzes, dichtes und glänzendes Fell kommt meist in dreifarbiger Färbung: weiß, schwarz und braun. Zu den charakteristischen Merkmalen gehören:
- Kleine, hängende Ohren in V-Form
- Mittelgroße, dunkle, ovale Augen
- Flacher und mäßig schmaler Schädel
- Komplette, proportionale Silhouette
Obwohl der Japanische Terrier klein ist, hat er viel Energie und benötigt regelmäßige körperliche Aktivität, um gesund und fit zu bleiben. In den folgenden Abschnitten dieses Leitfadens erfahren Sie mehr über seine Gesundheit, Pflege, Bewegungsbedürfnisse, Training, Ernährung und Geschichte. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des Japanischen Terriers und entdecken Sie, was diese Rasse so besonders macht.
Der Japanische Terrier ist ein kleiner Hund mit einer eleganten und kompakten Statur, der eine Höhe von 30 bis 33 cm im Widerrist erreicht. Sein Körper ist proportional – das Verhältnis von Höhe zu Länge des Rumpfes beträgt 1:1, was ihm ein harmonisches Erscheinungsbild verleiht.
Das Fell dieses Hundes ist kurz, dicht, glänzend und glatt, was ihn sehr ästhetisch erscheinen lässt und minimaler Pflege bedarf. Die häufigsten Farbvariationen sind dreifarbige Kombinationen aus Weiß, Schwarz und Braun, mit charakteristischen Flecken, die am Körper verteilt sind.
Der Kopf des Japanischen Terriers ist proportional zum Rest des Körpers, mit einem flachen und mäßig schmalen Schädel. Der Stop (der Übergang zwischen Stirn und Schnauze) ist schwach ausgeprägt, und der Nasenrücken ist gerade und schwarz. Die Augen sind mittelgroß, oval und dunkel, was dem Hund ein ausdrucksvolles und intelligentes Aussehen verleiht. Die Ohren sind recht klein, dünn, nach vorne fallend in Form eines V und können auch leicht gerollt sein.
Der Hals ist von mittlerer Länge und kräftig, was eine stabile Verbindung zum Rumpf gewährleistet. Der Rumpf ist kurz und kompakt, mit gut ausgeprägtem Widerrist. Der Brustkorb ist tief, und die Bauchlinie ist leicht angezogen, was die athletische Bauweise betont.
Die Vorderbeine sind gerade, parallel und gut aufgestellt, während die Hinterbeine lang, muskulös sind und dem Hund eine leichte, freie Bewegung ermöglichen. Der Schwanz, der in einigen Ländern traditionell kupiert wird, ist an den Orten, wo das Kupieren verboten ist, leicht gebogen und verjüngt sich zur Spitze, hoch getragen.
Insgesamt präsentiert sich der Japanische Terrier als schlanker, eleganter und lebhafter Hund, der ideal für die Rolle des Begleiters und Zierhundes geeignet ist.
Der Japanische Terrier ist ein Hund mit fröhlichem und lebhaftem Wesen, der sehr an seiner Familie hängt. Es ist ein intelligentes Tier, das es liebt, Zeit mit Menschen zu verbringen und an den täglichen Aktivitäten im Haushalt teilzunehmen.
Trotz seiner Energie und Spielleidenschaft kann der Japanische Terrier auch ruhig und entspannt in der häuslichen Umgebung sein, vorausgesetzt, seine Bedürfnisse nach körperlicher und geistiger Aktivität werden regelmäßig erfüllt. Es ist eine sehr gesellige Rasse, die starke emotionale Bindungen zu ihrem Besitzer aufbaut.
Diese starke Bindung kann jedoch zu gewisser Eifersucht führen, wenn der Besitzer zu viel Aufmerksamkeit anderen Tieren oder Personen schenkt. In solchen Situationen kann der Japanische Terrier laut bellen, um auf sich aufmerksam zu machen und sein Unbehagen über die Vernachlässigung auszudrücken.
Gegenüber Fremden ist dieser Hund etwas misstrauisch und schüchtern, zeigt jedoch selten Aggression und zieht es vor, sich von unbekannten Personen fernzuhalten. Nach entsprechender Sozialisierung versteht er sich gut mit anderen Hunden, insbesondere wenn er von Welpenalter an daran gewöhnt wurde.
Der Japanische Terrier ist kein unabhängiger Hund – er benötigt engen Kontakt zu Menschen und toleriert es nicht, lange allein gelassen zu werden. Wenn er längere Zeit ohne Beschäftigung allein gelassen wird, kann er dazu neigen, im Haus zu zerstören oder übermäßig zu bellen.
Die Besitzer sollten sich bewusst sein, dass diese Rasse kein typischer Wachhund ist, sondern vielmehr ein fröhlicher, loyaler und liebevoller Begleiter, der sich hervorragend als Familien- und Zierhund eignet.
Der Japanische Terrier ist im Allgemeinen eine gesunde Rasse, und die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 12 bis 14 Jahren. Durch sorgfältige Zuchtselektion ist diese Rasse nicht besonders anfällig für schwere genetische Krankheiten, obwohl sie wie jeder Hund für bestimmte Erkrankungen anfällig sein kann.
Zu den häufigsten Gesundheitsproblemen, die bei Japanischen Terriern auftreten können, gehören:
- Ohrenentzündungen – aufgrund der hängenden Ohren, die Feuchtigkeit und Schmutz sammeln können
- Patellaluxation (luxatio patellae) – ein häufiges Problem bei kleinen Hunderassen
- Sehprobleme – können Katarakt oder fortschreitende Netzhautdegeneration umfassen
- Zahnkrankheiten – erfordern regelmäßige Mundhygiene
Es ist wichtig, den Gesundheitszustand des Hundes regelmäßig durch Tierarztbesuche zu überprüfen, wobei besonderes Augenmerk auf Ohren, Augen und Zähne gelegt werden sollte. Regelmäßige Impfungen, Entwurmungen und Prävention gegen Flöhe und Zecken sind entscheidend für die Gesundheit.
Obwohl der Japanische Terrier eine recht robuste Körperstruktur hat, sollte man bedenken, dass es sich um einen kleinen Hund handelt, der vorsichtig behandelt werden muss, insbesondere in der Nähe von kleinen Kindern. Diese Rasse ist besser an warmes Klima angepasst und kann unter extremen Wetterbedingungen Schwierigkeiten haben.
An heißen Tagen sollte man dem Hund viel frisches Wasser, Zugang zu Schatten bieten und körperliche Anstrengung in der größten Hitze vermeiden. Im Winter ist es ratsam, ihn mit einem warmen Pullover oder Mantel auszustatten, da sein kurzes Fell keinen ausreichenden Schutz vor Kälte bietet.
Die Pflege des Japanischen Terriers ist relativ einfach und unkompliziert, dank seines kurzen Fells, das keine große Aufmerksamkeit oder spezielle Behandlungen erfordert.
Bürsten: Es genügt, einmal pro Woche mit einer weichen Bürste oder einem Pflegehandschuh zu bürsten, um abgestorbene Haare zu entfernen und das Fell in gutem Zustand zu halten und ihm natürlichen Glanz zu verleihen.
Bäder: Gelegentlich ist es ratsam, den Hund zu baden – normalerweise alle 4-6 Wochen oder bei Bedarf – um ihn sauber und frisch zu halten. Es sollten milde Shampoos verwendet werden, die für Hunde geeignet sind, um die Haut nicht zu reizen.
Ohrenpflege: Aufgrund der hängenden Ohren, die Feuchtigkeit sammeln können, sollten die Ohren regelmäßig überprüft und gereinigt werden, um Infektionen vorzubeugen. Es wird empfohlen, die Ohren einmal pro Woche sanft mit einem feuchten Gazetuch abzuwischen.
Kratzen der Krallen: Die Krallen sollten bei Bedarf geschnitten werden, normalerweise alle 3-4 Wochen, um übermäßiges Wachstum zu verhindern, das zu Unbehagen und Gehproblemen führen kann.
Mundhygiene: Dies ist ein besonders wichtiger Aspekt der Pflege. Die Zähne sollten mindestens 2-3 Mal pro Woche und am besten täglich geputzt werden, um Zahnsteinbildung, Zahnfleischerkrankungen und Zahnverlust vorzubeugen. Es können spezielle Zahnbürsten und Zahnpasten für Hunde verwendet werden.
Insgesamt ist der Japanische Terrier in Bezug auf die Pflege nicht anspruchsvoll, aber regelmäßige Aufmerksamkeit für sein Aussehen und seine Gesundheit ist notwendig, um ihm Komfort und ein langes Leben zu gewährleisten.
Der Japanische Terrier ist ein Hund mit hohem Energieniveau, der regelmäßige körperliche Aktivität benötigt, um gesund, fit und psychisch ausgeglichen zu bleiben.
Tägliche Spaziergänge: Es wird empfohlen, dem Hund täglich mindestens 30 Minuten bis eine Stunde Spaziergänge zu ermöglichen. Die Spaziergänge sollten aktiv sein, mit der Möglichkeit zu schnüffeln und die Umgebung zu erkunden, was die natürlichen Instinkte des Hundes befriedigt.
Spiele und Aktivitäten: Dieser Hund liebt es zu rennen, zu spielen und zu erkunden, daher ist es sinnvoll, ihm verschiedene Formen der Aktivität zu bieten, wie:
- Ball- oder Frisbee-Werfen
- Verfolgen von Spielzeugen
- Spiele mit anderen Hunden im Park
- Kurztrainings in Agilität
Sicherheit während der Spaziergänge: Es ist wichtig, den Hund während der Spaziergänge an der Leine zu halten, da er einen Jagdinstinkt hat und kleinere Tiere wie Nagetiere, Katzen oder Vögel jagen möchte.
Der Japanische Terrier kommt gut in einem städtischen Umfeld zurecht, fühlt sich aber auch in Häusern mit Garten wohl, wo er mehr Platz zum Spielen hat. Wenn Sie einen Garten haben, stellen Sie sicher, dass er sicher eingezäunt ist.
Mentale Stimulation: Es ist auch gut, den Hund in geistige Spiele einzubeziehen, wie:
- Hunde-Puzzles
- Suchspiele nach Leckerlis (Nosework)
- Das Erlernen neuer Tricks und Kommandos
- Interaktive Spielzeuge mit versteckten Belohnungen
Solche Aktivitäten ermöglichen es dem Hund, seine Intelligenz zu entwickeln und kognitive Bedürfnisse zu befriedigen, was ebenso wichtig ist wie körperliche Anstrengung.
Das Training des Japanischen Terriers ist relativ einfach und angenehm, da es sich um einen intelligenten, wachen und lernwilligen Hund handelt. Seine empfindliche Natur macht es jedoch wichtig, dass die Trainingseinheiten positiv und belohnungsbasiert sind.
Positive Verstärkung: Der Japanische Terrier reagiert hervorragend auf positive Trainingsmethoden, wie das Belohnen mit Leckerlis, verbalen Lob und Spielen. Vermeide strenge Strafen, Schreien oder körperliche Korrekturen, da der Hund das Interesse am Lernen verlieren und das Vertrauen zum Besitzer schmälern könnte.
Grundkommandos: Es ist ratsam, das Training mit dem Erlernen grundlegender Kommandos zu beginnen, wie:
- Sitz
- Platz
- Komm (oder Hier)
- Bleib
- Nein
Diese Grundkommandos sind das Fundament für gutes Gehorsam und ermöglichen eine sichere Handhabung des Hundes in verschiedenen Situationen.
Fortgeschrittenes Training: Mit Fortschritten können komplexere Übungen und Tricks eingeführt werden, wie sich umdrehen, die Pfote geben, bestimmte Gegenstände bringen oder auf den Hinterbeinen gehen.
Training durch Spiel: Diese Rasse ist sehr aufgeschlossen für das Lernen durch Spiel, was das Training zu einem angenehmen Erlebnis sowohl für den Hund als auch für den Besitzer macht. Das Einbeziehen von Spielelementen in die Trainingseinheiten hilft, die Aufmerksamkeit des Hundes zu halten und positive Assoziationen mit dem Lernen zu verstärken.
Sozialisierung: Genauso wichtig wie das Gehorsamkeitstraining ist die frühe Sozialisierung. Japanische Terrierwelpen sollten von klein auf an verschiedene Menschen, Tiere, Geräusche und Umgebungen gewöhnt werden. Dadurch wird der erwachsene Hund selbstbewusst, ruhig und verhält sich gut im Umgang mit anderen Hunden und Menschen.
Konsequenz und Geduld: Der Schlüssel zum Erfolg im Training ist Konsequenz und regelmäßige, kurze Trainingseinheiten (10-15 Minuten), die den Hund nicht langweilen. Denke daran, das Training immer auf einer positiven Note zu beenden.
Die richtige Ernährung des Japanischen Terriers ist entscheidend für seine Gesundheit, sein Wohlbefinden, seine körperliche Verfassung und seine Langlebigkeit. Aufgrund seiner geringen Größe hat diese Rasse spezifische Ernährungsbedürfnisse.
Futterauswahl: Es ist ratsam, hochwertiges Futter zu wählen, das speziell auf die Bedürfnisse kleiner Rassen abgestimmt ist. Achten Sie auf die Zusammensetzung des Futters, damit es reich an folgenden Inhaltsstoffen ist:
- Eiweiß – sollte aus hochwertigen Fleischquellen stammen (Huhn, Rind, Fisch)
- Fette – notwendig für die Gesundheit von Haut und Fell sowie als Energiequelle
- Vitamine und Mineralien – unterstützen das Immunsystem und die allgemeine Gesundheit
- Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren – für gesundes Fell und Haut
Portionskontrolle: Es ist wichtig, Übergewicht zu vermeiden, daher sollte die Futtermenge kontrolliert und der Hund nicht überfüttert werden. Übergewicht kann zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen, wie Diabetes, Herzkrankheiten und Gelenkproblemen.
Fütterungshäufigkeit: Es wird empfohlen, die tägliche Futtermenge auf zwei oder drei kleinere Mahlzeiten aufzuteilen, um Verdauungsprobleme zu vermeiden und einen stabilen Energieniveau über den Tag zu halten.
Natürliche Zusätze: Neben Fertigfutter können frisches Obst und Gemüse in die Ernährung eingeführt werden, die eine gesunde Ergänzung und eine Quelle von Vitaminen sind. Sichere Optionen sind:
- Karotten
- Brokkoli (in kleinen Mengen)
- Äpfel (ohne Kerne)
- Beeren (Heidelbeeren, Himbeeren)
Giftige Lebensmittel: Es ist unbedingt notwendig, bestimmte Lebensmittel zu vermeiden, die für Hunde giftig sind:
- Schokolade
- Zwiebeln und Knoblauch
- Trauben und Rosinen
- Avocado
- Xylit (künstlicher Süßstoff)
- Alkohol und Koffein
Zugang zu Wasser: Denken Sie auch daran, dem Hund ständigen Zugang zu frischem, sauberem Wasser zu gewährleisten, damit er den ganzen Tag über ausreichend hydriert ist.
Beratung durch den Tierarzt: Bei Fragen zur Ernährung, speziellen Ernährungsbedürfnissen oder Gesundheitsproblemen ist es immer ratsam, einen Tierarzt zu konsultieren, der Ihnen helfen kann, einen optimalen Ernährungsplan zu erstellen.
Charakteristische Merkmale
Vorteile
- Freundlicher und geselliger Charakter
- Pflegeleicht und wartungsarm
- Ausgezeichneter Hund für Wohnungen und kleine Räume
- Intelligent und gut trainierbar
- Kleine Größe ideal für Familien.
Nachteile
- Er kann schüchtern und misstrauisch gegenüber Fremden sein
- benötigt regelmäßige körperliche und geistige Aktivität
- kann eifersüchtig auf die Aufmerksamkeit des Besitzers sein
- toleriert keine lange Einsamkeit.
Verhaltensbewertungen
Rassengeschichte
Die Geschichte des japanischen Terriers ist eine faszinierende Erzählung über interkulturelle Einflüsse und die Hundezucht in Japan. Die Anfänge dieser Rasse reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück, als holländische Seefahrer im Hafen von Nagasaki ankamen und kurzhaarige Foxterrier aus Holland mitbrachten.
Diese europäischen Hunde wurden dann mit einheimischen japanischen Rassen und kleinen Jagdhunden, wie kleinen Pointer, gekreuzt. Infolge dieser Verpaarungen entstand eine neue Rasse, die die Merkmale europäischer Terrier mit den Eigenschaften einheimischer japanischer Hunde verband.
Anfangs wurde der japanische Terrier zum Jagen von Nagetieren in Hafenlagern und auf Schiffen eingesetzt, wo seine Wendigkeit und sein Jagdinstinkt sehr geschätzt wurden. Mit der Zeit entwickelte sich diese Rasse jedoch in Richtung Begleithund und Zierhund und gewann an Popularität unter den Bewohnern von Hafenstädten wie Kobe und Yokohama.
In den 1920er Jahren begann die planmäßige und systematische Zucht des japanischen Terriers, um die Rasseneigenschaften zu stabilisieren und deren Qualität zu verbessern. Züchter arbeiteten daran, das Aussehen, das Temperament und den Rassestandard zu vereinheitlichen. Erst um 1930 wurde der Typ der Rasse vollständig gefestigt und als standardisiert anerkannt.
Im selben Jahr, 1930, wurde der japanische Terrier offiziell vom Japanischen Kennel Club (JKC) anerkannt, was einen wichtigen Schritt in seiner weiteren Entwicklung und Förderung darstellte. Diese Anerkennung trug dazu bei, das Interesse an der Rasse bei Hundefreunden in Japan und darüber hinaus zu steigern.
Obwohl der japanische Terrier heute eine ziemlich seltene Rasse ist, selbst in seiner Heimat, ziehen sein einzigartiger Charakter, sein elegantes Aussehen und seine reiche Geschichte viele treue Hundefreunde auf der ganzen Welt an. Diese Rasse wurde auch von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) unter der Standardnummer 259 in Gruppe 3 (Terrier), Sektion 2 (Kleine Terrier) anerkannt.
Heute ist der japanische Terrier ein geschätzter Begleithund, der seinen lebhaften Temperament, seine Intelligenz und seine Hingabe an die Besitzer bewahrt hat und ein lebendiges Zeugnis der historischen Zuchtzusammenarbeit zwischen Ost und West darstellt.



